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*Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passkeys, lückenloses Protokoll, DSGVO-Datenauskunft auf Knopfdruck, Anonymisierung nach Art. 17 und automatische Erkennung von Arbeitszeitverstößen.*

# Arbeitszeitdaten sind sensibel. Wir behandeln sie so.

Zeiterfassung berührt Persönlichkeitsrechte, Mitbestimmung und
Aufbewahrungspflichten. fortyTimer beantwortet diese Anforderungen nicht mit
einem Merkblatt, sondern mit Funktionen – und mit Betriebsmodellen,
bei denen Sie entscheiden, wer den Server betreibt.

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[Technik & Betrieb](https://www.fortytimer.de/technik.html)

## Zugang und Anmeldung

Passwort allein reicht heute nicht mehr. fortyTimer bringt starke zweite
Faktoren mit und lässt sie bei Bedarf verpflichtend machen.

#### Zwei-Faktor-Authentifizierung

TOTP für gängige Authenticator-Apps, Einrichtung per QR-Code und acht
einmalig verwendbare Wiederherstellungscodes. Auf Wunsch für alle verpflichtend.

#### Passkeys / WebAuthn

Anmelden per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Hardware-Schlüssel.
Mehrere Passkeys je Anwender, mit Namensvergabe und Nutzungsdatum.

#### Konfigurierbare Passwortrichtlinie

Mindestlänge, Groß- und Kleinschreibung, Ziffern, Sonderzeichen –
und optional die Prüfung gegen bekannte Datenlecks. Die Richtlinie gilt an jeder
Stelle, an der ein Passwort gesetzt wird.

#### Passwortwechsel erzwingen

Pro Anwender aktivierbar: Beim nächsten Login muss ein neues Passwort gesetzt
werden – etwa nach der Erstanlage.

#### Sitzungswiderruf

Jede Passwortänderung macht alle anderen Sitzungen und alle
„Angemeldet bleiben“-Cookies sofort ungültig –
gleich, ob im Profil, per Reset-Mail oder durch die Administration ausgelöst.

#### Erneute Passwortbestätigung

Sicherheitsseite, 2FA-Einrichtung und Passkey-Verwaltung verlangen eine
höchstens 15 Minuten alte Bestätigung. Anonymisierung und endgültiges
Löschen gehen weiter: Dort ist das eigene Passwort bei jedem einzelnen
Vorgang erneut einzugeben.

#### Schutz vor Kontoerkennung

Weder Login noch Passwort-Reset verraten, ob eine E-Mail-Adresse existiert
oder wie ein Konto geschützt ist.

#### Rate-Limits

Für Login, 2FA-Challenge, Passkey-Endpunkte, Passwort-Reset,
Passwortbestätigung, Nachrichtenversand und signierte Links –
nicht durch Endpunktwechsel umgehbar.

#### Sofortige Sperrwirkung

Deaktivierte Konten und verstrichene Systemaustritte beenden den Zugriff beim
nächsten Aufruf – über alle Anmeldewege und auch für laufende
Sitzungen.

## Sicherheit in der Anwendung

Berechtigungen wirken serverseitig, nicht nur in der Anzeige. Und kritische
Vorgänge sind gegen Wettläufe abgesichert.

#### Serverseitiges Scoping

Vorgesetzte sehen in jeder Liste ausschließlich die Anwender ihrer
Genehmigergruppen – auch beim direkten Aufruf einer URL.

#### Sicherheits-Header

`X-Frame-Options: DENY`, `X-Content-Type-Options: nosniff`,
`Referrer-Policy: same-origin` und HSTS mit einem Jahr Laufzeit im
Produktivbetrieb über HTTPS.

#### Feste Anwendungs-URL

Alle erzeugten Links – insbesondere Reset- und
Genehmigungslinks – sind fest an die konfigurierte Adresse gebunden.
Nur der exakte Host wird akzeptiert.

#### Signierte Links, zweistufig

Genehmigungen aus der E-Mail lösen erst nach bewusster Bestätigung aus, sind
einmalig einlösbar und werden vor jeder Aktion erneut auf Berechtigung geprüft.

#### Schutz gegen parallele Änderungen

Genehmigungen, Rollen- und Gruppenwechsel, Urlaubsbuchungen und
Anonymisierungen sind so abgesichert, dass kein widersprüchlicher
Zwischenzustand entstehen kann.

#### Schutz des letzten Administrationskontos

Das letzte aktive Konto mit Administrationsrechten kann weder deaktiviert
noch degradiert werden – auch nicht automatisch durch einen Systemaustritt.

#### Keine Selbstregistrierung

Konten legt ausschließlich die Administration an. Es gibt keinen offenen
Zugang von außen.

#### Automatisierte Testsuite

Über 160 automatisierte Tests mit mehr als 700 Prüfungen sichern die fachlich
kritischen Bereiche ab – Salden, Berechtigungen, signierte Links,
DSGVO-Funktionen und Nebenläufigkeit.

## DSGVO-Funktionen

Auskunft, Löschung, Aufbewahrung und Datenminimierung sind in fortyTimer
Schaltflächen, keine Prozesse in einem Ordner.

### Datenauskunft nach Art. 15 und 20

Ein Klick erzeugt pro Anwender ein ZIP mit einer vollständigen, maschinenlesbaren
JSON-Datei und einem lesbaren PDF – über mehr als 15 Datenabschnitte:
Stammdaten, Zeiteinträge, Projektzeiten, Anträge, Kontokorrekturen, Zeitkonten,
sämtliche Stammdaten-Historien, Passkey-Metadaten, Benachrichtigungen,
Verstoßbestätigungen und Protokoll-Metadaten.

- Nie enthalten: Passwort-Hash, 2FA-Geheimnis, Wiederherstellungscodes
- Protokolleinträge nur als Metadaten – keine Daten Dritter
- Jeder Export wird protokolliert: *dass* exportiert wurde, nie *was*
- Funktioniert bewusst auch ohne gültige Lizenz

### Anonymisierung nach Art. 17

Name, E-Mail, Passwort, 2FA, Passkeys und sämtliche Freitexte werden entfernt
oder durch Platzhalter ersetzt. **Zahlen bleiben unverändert** –
Salden, Statistiken, Monatsabschlüsse und Nachweise bleiben stimmig.

- Erfordert die erneute Passworteingabe der ausführenden Person
- Offene Anträge werden dabei sauber geschlossen
- Anonymisierte Datensätze sind systemweit schreibgeschützt
- Protokolldaten werden zielgenau pseudonymisiert – gleichnamige
  Personen bleiben getrennt

### Vier Aufbewahrungsfristen

Jede Frist ist einzeln einstellbar und mit dem Wert 0 abschaltbar. Die Prüfung
läuft automatisch höchstens einmal täglich im normalen Betrieb – ohne
Hintergrunddienst, ohne Cronjob – und ist jederzeit manuell auslösbar.

- **Ausgeschiedene Mitarbeitende**
  Jahre nach Austritt *→* anonymisieren oder löschen
- **Krankmeldungs-Freitexte**
  Monate nach Antragsende *→* leeren, Antrag bleibt
- **Protokolleinträge**
  Jahre *→* löschen, Summeneintrag bleibt
- **Interne Benachrichtigungen**
  Monate *→* löschen

### Besonderer Schutz für Gesundheitsdaten

Krankmeldungen berühren Art. 9 DSGVO. fortyTimer minimiert diese Daten
konsequent an jeder Stelle.

- Das Antragsformular weist ausdrücklich darauf hin, keine Diagnosen anzugeben
- Freitexte werden nie ins Änderungsprotokoll dupliziert
- Genehmigungs-E-Mails und Ansichten ohne Login zeigen sie nicht
- Bei Krankmeldungen wird das Urlaubskonto ausgeblendet
- Optional: Abwesenheitsarten in Live-Ansicht und Kalender verbergen –
  alles erscheint dann nur als „abwesend“

**Auch für Ihre eigenen Informationspflichten:** Die Anwendung enthält
eine eigene Seite mit Datenschutzhinweisen nach Art. 13 – mit
Speicherdauern, die sich dynamisch aus Ihren Einstellungen ergeben, und einer frei
hinterlegbaren verantwortlichen Stelle.

## Änderungsprotokoll

Wer hat wann was geändert – mit Alt- und Neuwert, in deutschem
Klartext, filterbar und exportierbar.

#### Umfassende Abdeckung

Stammdaten und alle sechs Historien, Zeiteinträge, Projektzeiten, Anträge,
Kontokorrekturen, Projektbudgets, Einstellungen, Monatsabschlüsse,
Verstoßbestätigungen, Sicherheitsereignisse, An- und Abmeldungen,
Lizenzinstallationen, Datenauskünfte, Datenbereinigungen und Nachrichtenversand.

#### Deutsche Klartextanzeige

Feldnamen, Buchungsarten, Wochentage, Einstellungsbezeichnungen und
Fremdschlüssel werden übersetzt angezeigt – kein Rohdaten-Lesen nötig.

#### Quellenunterscheidung

Zeiteinträge tragen die Herkunft „Timer“ oder
„manuell“ – nachvollziehbar, ob gestempelt oder
nachgetragen wurde.

#### Leistungsfähige Filter

Nach Zeitraum, auslösender Person, betroffener Person, Kategorie, Aktion,
Quelle und Volltext. Ein Verlaufslink zeigt die Historie eines einzelnen Datensatzes.

#### Bleibt lesbar nach Löschungen

Namen werden mitgespeichert, sodass Einträge auch dann verständlich bleiben,
wenn der zugehörige Datensatz nicht mehr existiert.

#### CSV-Export

Exakt die gefilterte Ansicht, Excel-freundlich und abgesichert gegen
Formel-Einschleusung in Tabellenkalkulationen.

## Arbeitszeitgesetz und Monatsabschluss

Vier Prüfungen laufen laufend mit. Und ein Monat lässt sich erst abschließen,
wenn kein Verstoß mehr offen ist.

| Prüfung | Was geprüft wird | Beispielmeldung |
| --- | --- | --- |
| Tageshöchstzeit | Summe aller Buchungen eines Kalendertags gegen die maximale Tagesarbeitszeit | „10:30 Std. gearbeitet (max. 10:00 Std.)“ |
| Wochenhöchstzeit | Vollständige Kalenderwochen gegen die maximale Wochenarbeitszeit | „KW 32: 52:00 Std. (max. 48:00 Std.)“ |
| Mindestpause | Gesamtpause des Tages gegen die für die erreichte Arbeitszeit vorgeschriebene Pause | „15 Min. Pause bei 7:30 Std. Arbeit (mind. 30 Min. nach 6:00 Std.)“ |
| Mindestruhezeit | Abstand zwischen Arbeitsende und nächstem Arbeitsbeginn | „9:15 Std. Ruhe (mind. 11:00 Std.)“ |

#### Regel gilt zeitpunktgenau

Arbeitszeitregeln sind pro Anwender historisch zuweisbar – geprüft
wird immer die am betroffenen Tag gültige Regel, nicht die heutige.

#### Nachtschichten inklusive

Buchungen über Mitternacht und der jeweilige Vortag werden korrekt einbezogen.

#### Verstöße bestätigen

Mit Namen und Zeitstempel – einzeln aus dem Dashboard oder als
Sammelbestätigung beim Monatsabschluss. Bestätigte Verstöße verschwinden aus der
offenen Liste, bleiben aber dokumentiert.

#### Dashboard-Überwachung

Die Administration sieht die Verstöße der letzten 60 Tage als eigene Karte
auf dem Dashboard – im Hintergrund berechnet, damit die Seite schnell
bleibt.

#### Monatsabschluss als Sperre

Vollständig vergangene Monate lassen sich sperren. Danach sind Buchungen für
Mitarbeitende nicht mehr änderbar; Vorgesetzte dürfen korrigieren, die
Administration auch nachtragen.

#### Lückenlose Abschlussfolge

Fehlende Monate zieht das System chronologisch nach – auch über
Jahresgrenzen – und zeigt die geplante Folge vorab zur Bestätigung.
Der Abschluss erfolgt vollständig oder gar nicht.

#### Auch ausgeschiedene Anwender

Vor dem Sperren prüft das System ausdrücklich auch bereits deaktivierte
Mitarbeitende auf offene Verstöße.

#### Wieder öffnen möglich

Die Administration kann abgeschlossene Zeiträume freigeben; betroffene
Zwischenstände werden automatisch neu berechnet.

## Wo Ihre Daten liegen

In beiden Betriebsmodellen läuft fortyTimer als eigene Installation mit
eigener Datenbank. Unterschiedlich ist nur die datenschutzrechtliche
Rollenverteilung.

### Eigene Datenbank je Kunde

Ihre Daten liegen in einer eigenen MySQL-Datenbank, die keine andere Firma
mitbenutzt – es gibt keine gemeinsame Tabelle, in der mehrere Kunden
nebeneinander stehen. Im Eigenbetrieb bestimmen Sie Standort, Backup und
Aufbewahrung selbst. Im betreuten Betrieb steht der Server in Deutschland und
wird von bis zu 50 Kunden gemeinsam genutzt, jeder mit eigener
Installation und eigener Datenbank.

### Klare Rollen nach DSGVO

Betreiben Sie selbst, findet keine Auftragsverarbeitung statt – die
Daten verlassen Ihr Haus nicht. Betreuen wir den Server, sind wir Ihr
Auftragsverarbeiter; ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO gehört zum Angebot.

### Praktisch keine externen Aufrufe

Schriften liegen lokal, der Feiertagsimport rechnet vollständig offline. Die
einzige Ausnahme ist die optionale Prüfung neuer Passwörter gegen bekannte
Datenlecks – und die lässt sich abschalten.

### Kein Drittland

In keinem der beiden Modelle werden Daten in Drittländer übermittelt: kein
Standardvertragsklausel-Thema, keine Abhängigkeit von außereuropäischen
Rechenzentren.

## Sprechen wir über Ihre Anforderungen

Betriebsvereinbarung, Aufbewahrungsfristen, Rollen und Berechtigungen –
wir gehen die Punkte mit Ihnen durch, bevor Sie sich entscheiden.

[Gespräch vereinbaren](https://www.fortytimer.de/kontakt.html)
[Häufige Fragen](https://www.fortytimer.de/faq.html)

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